Info: Ohne Blüten handelt es sich um einen unscheinbaren Strauch mit halbkletternden Trieben. Erst wenn sich die grossen Blüten mit 25 - 30 cm Durchmesser jeweils für eine Nacht öffnen und dabei einen wunderbaren Duft verströmen, wird die Pflanze zur Königin. Die Art stammt ursprünglich vermutlich aus der Karibik, wird aber seit alters her verbreitet kultiviert. Unsere Pflanze blüht in der Regel zwischen Ende Mai und Mitte Juni und bringt jedes Jahr insgesamt 40 bis 50 Blüten, die sich in mehreren Schüben öffnen.
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Info: Pflanzenfamilie: Cactaceae - Kakteen
Sortiment: Botanische Arten sind heute nur noch selten zu finden. Meist werden heute die pflegeleichten Hybriden angeboten, deren Blütenpracht viel üppiger ist. Es gibt duftende Tagblüher und Nachtblüher, die fälschlicherweise auch manchmal als "Königin der Nacht" bezeichnet werden. Die Blütenfarben reichen von karmin über rot, rosa und lachs bis weiß.
Herkunft: Die Gattung Epiphyllum ist in Mexiko zuhause. Das Vorkommen reicht über Mittelamerika bis Argentinien.
Gestalt: Die Epiphyllum wachsen als Epiphyten. Sie bilden Sträucher mit langen Ästen, die blattartig und an den Rändern unterschiedlich gekerbt sind, auf den Bäumen des tropischen Regenwaldes. Die Blätter sind meist flach, manchmal auch dreikantig. Die Blüten bilden sich erst an älteren Blattsprossen.
Ansprüche an den Standort: Im Winter bis 10°C und hell. Ab April bei steigender Wärme. Ab Ende Mai warm und geschützt im Freien. Keine pralle Sonne. Bei Einsetzen der kühlen Jahreszeit im Herbst reinräumen für Ruhezeit von November bis Ende Februar. Die Kultur in geschlossenen Räumen ist nur möglich, wenn genügend Frischluft vorhanden ist.
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Info: Die Urformen der Zygocactus-Hybriden stammen aus dem tropischen Regenwald Ostbrasiliens. Dort wachsen sie bei selbständiger Ernährung, als Epiphyten auf anderen Pflanzen. Der Weihnachtskaktus besteht aus vielen flachen, gezackten Gliedern, seine 5 - 8 cm langen Blüten entwickeln zwei Reihen von Kronenblättern, die rosarot oder karminrot mit einem Hauch von Violett gefärbt sind.
Standort und Pflege:
Die Pflanze wünscht einen hellen, nicht unbedingt vollsonnigen Standort mit Schutz vor Mittagsonne. Sie liebt mäßige Wärme und verträgt gut die üblichen Zimmertemperaturen. Die Pflanze schätzt feuchte Luft und sollte deshalb öfters besprüht werden.
Nach der Blüte wird eine kleine Ruheperiode eingeschaltet, während der sie nur relativ wenig gegossen werden darf. Nach etwa zwei Wochen beginnt wieder ein neues Wachstum. Im Verlauf der Wachstumszeit ist regelmäßig, wenn auch etwas zurückhaltend mit gelegentlich schwachen Düngergaben, zu gießen. Die eigentliche Ruheperiode zur Bildung der Knospen ist im Sommer einzuhalten. Ab Juni kann die Pflanze leicht schattig im Garten aufgestellt werden, allerdings ist sie dort vor Schnecken zu schützen. Die Ruhezeit ist besonders für die Blütenbildung wichtig, die sonst nicht zu erwarten sind. Während dieser Zeit ist die Erde relativ trocken zu halten. Dabei ist durchaus möglich, dass sich einzelne Blattglieder infolge des Wassermangels blauviolett verfärben, jedoch dürfen die Glieder nicht schrumpeln. Es erfordert viel Fingerspitzengefühl einen Blütenknospenansatz tatsächlich zu erreichen.
Ende September kommt die Pflanze wieder ins Haus an einen kühlen und trockenen Platz, an dem sie mäßig, aber gleichmäßig feucht gehalten wird. Die Temperaturen besonders bei Nacht, sollten um 15°C liegen. Mit Beginn der Blütenknospenbildung darf der Weihnachtskaktus nicht mehr gedreht werden, da sonst die Knospen abfallen. Sehr wichtig ist, dass der Knospenansatz durch eine richtige Temperatur unterstützt wird, die um die 20°C liegen sollte.
Im Abstand von zwei Jahren ist der Weihnachtskaktus in eine humose, lockere Blumenerde zu verpflanzen. Bei dieser Pflege kann die Pflanze viele Jahre wachsen und blühen, auch eine Vermehrung durch Stecklinge ist problemlos.
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